Glossar
A
Application
Anwendungssoftware, die man benutzt, um am PC zu arbeiten, z.B. eine Unternehmenssoftware oder eine Textverarbeitung.
Application Service Providing (ASP)
Dienstleistung von Unternehmen für spezielle Aufgaben, die andere Unternehmen organisatorisch, fachlich oder technisch nicht mit eigenen Mitteln lösen können/wollen, z.B. das Bereitstellen von Software in einem externen Rechenzentrum.
Asynchrones Lernen
Die Wissensvermittlung zwischen dem Lehrenden und dem Lernenden findet zeitlich versetzt statt. Gegenteil vom synchronen Lernen.
Audio- und textbasiert
Inhalte werden sowohl in Textform als auch mit Hilfe von Sprache (Akustik) dargestellt, wie etwa bei Audiotouren zur Erklärung von Prozessen im Web oder in Softwareapplikationen (Guided Tours).
AutodidaktikTheorie und Praxis des Lehrens und Lernens in eigener Regie (Selbstaneignung von Wissen).
AutorensoftwareEin Autorensystem ist ein Entwicklungswerkzeug für interaktive Anwendungen. Daten und Inhalte werden zusammengefügt und in ihrem Verhalten programmiert. Man unterscheidet seitenorientierte, zeitachsenorientierte, objektorientierte und struktogrammorientierte Autorensysteme.
Autorentool
Auch: Authoring Tool, Autorensystem, Authorware: Eine Anwendungssoftware, um Lernsoftware herzustellen.
B
Branchenlösung
Branchensoftware fällt in die Kategorie Standardsoftware. Branchenapplikationen sind Anwendungsprogramme, die für Standardfunktionen in einem Unternehmen genutzt werden können und im Gegensatz zu funktionsübergreifender oder funktionsbezogener Standardsoftware auf spezielle Marktsegmente abgestimmt sind. Etliche Branchenlösungen sind für Hunderte oder Tausende von Kunden geschriebene Programme, andere hingegen werden nur bei deutlich weniger oder gar nur in vereinzelten Unternehmen eingesetzt. Anbieter von Branchensoftware werden als spezialisierte Anbieter bezeichnet und deren Software demnach als Branchensoftware. Im Gegensatz zu Individualsoftware ist Branchensoftware kostengünstiger und trotzdem sehr gut an die Anforderungen des jeweiligen Betriebs angepasst, und außerdem kurzfristig verfügbar. Der Kunde kauft mit der Software zugleich branchenspezifisches Know-How mit ein.
Business Software
Auch: Enterprise Application, dieser Überbegriff wird für Softwareanwendungen der unterschiedlichsten Art in einem Unternehmen bezeichnet. Dazu gehören Finanzbuchführung, Warenwirtschaftssysteme, Vertriebs- und Produktionssteuerung, Supply Change Management etc.
C
Changemanagement
Auch: Änderungsmanagement, unter Changemanagement wird das Management eines geplanten, organisierten Wandels als nachhaltige Veränderung verstanden.
Computer Based Training (CBT)
Abkürzung für Computer Based Training. Die Teilnehmer bearbeiten bei dieser Lernform selbstständig in Interaktion mit der Lernsoftware Lernmaterialien. Die Lernenden können gemäss ihres Kenntnisstandes Anforderungen in strukturierter Form abrufen und werden mit Interaktionsmöglichkeiten unterstützt. Der Computer übernimmt dabei einen Part der Lerndialoge, die Wissensüberprüfung und eventuell die Steuerung des Lernprozesses.
Unter CBT versteht man im Unterschied zu WBT mehr und mehr Offline-Lernangebote
Content Management System (CMSWissenspool für die Lernenden und oft auch Entwicklungspool für die Autoren von WBTs, die dabei auf bereits vorhandene Lernobjekte zurückgreifen können.
Customer Relationship Management (CRM)
Auch Kundenbeziehungsmanagement. Customer Relationship Management ist ein ganzheitlicher Ansatz zur Unternehmensführung. Er integriert und optimiert auf der Grundlage einer Datenbank und Software zur Markbearbeitung sowie eines definierten Verkaufsprozesses abteilungsübergreifend alle kundenbezogenen Prozesse in Marketing, Vertrieb, Kundendienst und F&E. Zielsetzung von CRM ist die gemeinsame Schaffung von Mehrwerten auf Kunden- und Lieferantenseite über die Lebenszyklen von Geschäftsbeziehungen. Das setzt voraus, dass CRM-Konzepte Vorkehrungen zur permanenten Verbesserung der Kundenprozesse und für ein berufslebenslanges Lernen der Mitarbeiter enthalten. (offizielle Definition des CRM-Forums im DDV) Auch: Kundenbeziehungsmanagement oder Kundenpflege (engl. Customer Relationship Management, CRM) bezeichnet die Verwaltung von Kundenbeziehungen, da die Unternehmensaktivitäten auf langfristige Kundenbeziehungen ausgerichtet sind, um den Erfolg des Unternehmens zu steigern. Kundenansprachen und Kundenbindungen nehmen einen immer höheren Stellenwert ein. Diese Daten werden integriert und aufbereitet, so dass im Unternehmen an jeder Stelle diese Daten in der passenden Zusammenstellung zur Verfügung stehen. CRM unterstützt die Kommunikation im Kundenprozess mit verlässlichen Zahlen, Daten, Fakten, um die Aufmerksamkeit in Beziehungen mit einem hohen Kundenwert zu konzentrieren und Schwachstellen im Dialog mit dem Kunden zu identifizieren. (Quelle: wikipedia)
D
Demo-Modus
Nutzer bekommen mittels einer selbst laufenden Simulation einer Lerneinheit die Prozesse ihrer Anwendung erklärt. Die Lerneinheit wird in einer automatisch ablaufenden Sequenz mit entsprechenden Kommentaren wiedergegeben.
Didaktik
Theorie und Praxis des Lehrens und Lernens.
Distance Learning
Auch: Tele-Learning. Lernen über Entfernung, die Kommunikation zwischen Lernenden und Lehrenden findet nicht in Präsenz, sondern auf elektronischem Wege statt.
E
E-Commerce
Überbegriff für alle Funktionalitäten die auf elektronischem Wege stattfinden. Dazu gehören Emails, Online-Bestellungen, etc.
E-Learning
elektronisches Lernen, Lernen mit Hilfe von elektronischen Medien, insbesondere Computer Based Training (CBT), Web Based Training (WBT), auch "webucation" genannt. Eingeschlossen sind darin netz- und satellitengestütztes Lernen, Lernen per interaktivem TV, CD-ROM, Videobändern usw. Mehr und mehr wird der Begriff jedoch ausschließlich für Lernen im Inter- und Intranet verwendet.
Echtzeit-Hilfe
Diese Hilfe wird auch permanente kontextsensitive Prozess- und Funktionshilfe bezeichnet. Es bedeutet, dass die Hilfe jederzeit zur Verfügung steht.
Electronic Performance Support System (EPSS)
System, mit dessen Hilfe elektronische Leistungsunterstützung (EPS) zur Verfügung gestellt wird.
Elektronischer Performance Support (EPS)
Elektronische Leistungsunterstützung. Diese Hilfe wird auch permanente kontextsensitive Prozess- und Funktionshilfe bezeichnet und steht jederzeit zur Verfügung. Der Anwender wird direkt in der Live-Applikation durch den Prozess geführt.
Employee Resource Management
Employee Relationship Management, kurz ERM, ist ähnlich wie Customer Relationship Management zu verstehen - mit dem Unterschied, dass es sich nicht um Kunden sondern um die Beziehungen zum Mitarbeiter handelt. Im Rahmen von ERM werden Mitarbeitern und Vorgesetzten im Intra- oder Internet rollen- und personenbezogene Dienste aus den Bereichen Personalentwicklung, Weiterbildung, Management und Abrechnung etc. zur Verfügung gestellt. Siehe auch Employee Self Services (ESS).
Employee Self Service (ESS)
Übersetzung: Mitarbeiter-Selbstbedienung, im Rahmen von ESS sollen zukünftig Mitarbeiter und Vorgesetzte, aber auch externe Stellen, einen Teil der personenbezogenen Daten selbst verwalten und pflegen sowie Informationen eigenständig aus dem Internet beziehungsweise Intranet abrufen. Um dies optimal zu unterstützen werden Mitarbeiterportale (web -basierend) eingesetzt. Im Rahmen der Mitarbeiterportale kann dann der Mitarbeiter u.a. seine Reisekosten erstellen, Verdienstabrechungen abrufen, Reisen oder Seminare buchen, Adressänderungen etc. vornehmen. Siehe auch Employee Resource Management.
EndanwenderAuch Enduser: Nutzer, denen die Lernunterstützung für ihre tägliche Arbeit zur Verfügung gestellt wird.Enterprise ApplicationAuch: Business Software, dieser Überbegriff wird für Softwareanwendungen der unterschiedlichsten Art in einem Unternehmen bezeichnet. Dazu gehören Warenwirtschaftssysteme, Vertriebssteuerung, Supply Change Management etc.
Enterprise Resource Management (ERM)
Enterprise Resource Management ist eine Lösung, um unterschiedliche Geschäftsbereiche innerhalb einer Anwendung abzubilden. In der Regel werden in diesem System die Bereiche Finanzbuchhaltung, Warenwirtschaft, Einkauf sowie Produktion einbezogen. So haben die Mitarbeiter jederzeit den notwendigen Überblick über die aktuelle Lage in Ihren Abteilungen und die Entscheidungsträger sind stets über die Entwicklungen in ihrem Unternehmen informiert.
Enterprise Resource Planning (ERP)
Enterprise Resource Planning bezeichnet im allgemeinen Softwarelösungen, die den betriebswirtschaftlichen Ablauf in allen Bereichens eines Unternehmens wie Verkauf, Produktionsplanung, Finanzbuchhaltung, Logistik usw., steuern. Auch: Enterprise Ressource Planning - die Einsatzplanung der in einem Unternehmen vorhandenen Ressourcen, damit ist die dafür eingesetzte Software gemeint.
F
Framework
Framework (engl. Rahmenstruktur, Fachwerk) ist ein Begriff aus der Softwaretechnik und wird insbesondere im Rahmen der objektorientierten Softwareentwicklung sowie bei komponentenbasierten Entwicklungsansätzen verwendet.
G
Guided Tour
Vermittelt den Nutzern eines Lernprogramms, einer Lernplattform oder auch auf Websites einen ersten Eindruck davon, wie das Programm oder die Plattform aufgebaut sind. Guided Tours können audio- oder / und textbasiert sein.
H
Help Desk
Bezeichnung für Call-Center oder Kunde-Support Center, an die sich die Anwender in Problemfällen wenden können. Help Desks werden vor allem von Computer- und Softwareherstellern angeboten, um den Kunden bei Gebrauch, Installation und technischen Problemen zu unterstützen. Als Help Desk werden auch Softwarelösungen bezeichnet, die zum Change- und Kollaborationsmanagement in Unternehmen im Zusammenhang mit Kunden und / oder Lieferanten eingesetzt werden.
HTML
Die in Computernetzwerken verwendetet Sprache zur Beschreibung des Layouts eines Dokuments. Ermöglicht die plattformunabhängige Darstellung von Internetseiten mit Hilfe eines Browsers.
I
Internet, Intranet, ExtranetEntstanden aus dem Zusammenschluss von ARPA-Net und CS-Net mit inzwischen weltweiter Verbreitung. Da das Internet als dezentrales Netzwerk keinen physikalischen Zentralrechner hat, ist jeder Rechner, der an das Internet angeschlossen ist, eine Ressource des Netzes (Quelle netplanet.org).
Während im Internet alle User zugreifen können, ist das Intranet eine Anwendung in einem geschlossenen Kreis z.B. Unternehmen. Beim Extranet wird wiederum der abgeschlossene Kreis für einen Teil der User geöffnet – z. B. Lieferanten oder Kunden.
ISV
Ein Independent Software Vendor (ISV) ist ein Softwarehersteller, der Anwendungsprogramme unabhängig von den Anbietern bedeutender Software-Plattformen wie zum Beispiel Microsoft, IBM, SAP und Oracle entwickelt und vermarktet. "Independent Software Vendor" ist damit ein weit gefasster Sammelbegriff für einen Großteil der Softwarehersteller. Für ISVs besteht in der Regel die Möglichkeit, ihre Software vom Hersteller der jeweiligen Plattform zertifizieren und damit ihre Kompatibilität prüfen und bestätigen zu lassen.
IT
Informationstechnik; Oberbegriff für die Informations- und Datenverarbeitung
KKey User oder Power User, HauptanwenderIn der Regel bezeichnet man Key User als Beauftragte für die effiziente und optimierte Nutzung von Applikationen.
K
KMU
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ist die Sammelbezeichnung für Unternehmen, die bestimmte Größenmerkmale nicht überschreiten (siehe auch Mittelstand). Die Einordnung als KMU ist unabhängig von der gewählten Rechtsform. Unternehmen, die die Größenordnungen überschreiten, heißen Großunternehmen. International wird häufig die englische Bezeichnung verwendet: Small and Medium-sized Businesses (SMB), bzw., Small and Medium-sized Enterprises (SMEs)
Knowledge Management
Auch: Wissensmanagement, Unter Knowledge Management versteht man eine Sammlung von Wissen und dessen effektive Nutzung für Unternehmen. Es werden drei Prozesse des Wissensmanagements unterschieden – die Wissensgenerierung, Wissenshaltung und Wissensverteilung.Kontextsensitive HilfeIst die Hilfefunktion einer Softwareanwendung kontextsensitiv, bedeutet das, dass der Inhalt der Hilfe dorthin wechselt, an welcher Stelle man sich gerade im Programm befindet.
L
Learning on Demand (LoD)
Learning on Demand ist eine Variante des E-Learnings. Es ist ein situationsbezogenens und arbeitsplatznahes Lernen. In aktuellen Studien hat sich herausgestellt, dass es für ein Unternehmen zeit- und kostenintensiv sein kann, ihren Mitarbeitern Wissen auf Vorrat zu vermitteln. Statt dessen ermöglichen moderne LoD-Systeme, jederzeit und unkompliziert Wissenslücken zu schließen - und zwar dann, wenn es nötig ist. Marktforscher gehen davon aus, dass LoD-Systeme in Zukunft mehr Bedeutung zukommen wird.
Lokalisierung
Steht in der Softwareentwicklung für die Anpassung von Inhalten, Prozessen, Produkten und insbesondere Computerprogrammen (Software) an die in einem bestimmten geografisch oder ethnisch umschriebenen Absatz- oder Nutzungsgebiet (Land, Region oder ethnische Gruppe) vorherrschenden "lokalen" sprachlichen und kulturellen Gegebenheiten. Bei der Softwareentwicklung umfasst die Lokalisierung in erster Linie die Übersetzung des Softwareproduktes in eine andere Sprache. Daneben sind aber auch Datums-, Zeit-, Währungs- und Temperaturangaben sowie Maßeinheiten und Umrechnungsgrößen betroffen. Von entscheidender Bedeutung ist auch die Anpassung des Produktes und der Produktdokumentation an die am Nutzungsort geltenden Rechtsvorschriften. Ferner müssen audiovisuelle Anpassungen (etwa mit Rücksicht auf den landestypischen Musikgeschmack) vorgenommen werden. Dazu zählt auch die Anpassung von Farbpaletten, Schriftarten und Zeichensätzen, Audio- und Sprachausgaben sowie Bildern (z.B. Flaggen). Gerade bei der Verwendung von Grafiken ist oft eine Anpassung an die geografischen und kulturellen Gegebenheiten und die besonderen Gepflogenheiten und Vorlieben der jeweiligen Nutzer wichtig. Als Vorbedingung für die Lokalisierung von Software muss im Planungsprozess bereits die Internationalisierung eingeplant und softwaretechnisch vorbereitet werden. Geschieht dies nicht, so ist eine nachträgliche Anpassung bzw. Lokalisierung mit erhöhtem Zeit- und Kostenaufwand verbunden.
M
Manager Self Services (MSS)
Unter dem Begriff Manager Self Services werden spezielle Self Service-Anwendungen zusammengefasst, die Führungskräften zur Verfügung stehen. Hierzu gehört zum Beispiel das Erfassen der jährlichen Mitarbeiterbeurteilungen via Intranet.
Microsoft
Die Microsoft Corporation ist der weltweit größte Softwarehersteller mit Hauptsitz in Redmond, einem Vorort von Seattle (US-Bundesstaat Washington). Das Unternehmen wurde 1975 von Bill Gates und Paul Allen gegründet. Der Name „Microsoft“ steht für Microcomputer-Software und wurde zum ersten Mal am 29. November 1975 von Bill Gates in einem Brief an Paul Allen benutzt. Am 6. Januar 1976 wurde „Microsoft“ eine eingetragene Handelsmarke. Derzeitiger CEO ist Steve Ballmer. Nach anfänglichen Erfolgen mit einem BASIC-Interpreter Ende der 70er Jahre hat die Firma erstmals 1981 das Betriebssystem MS-DOS vorgestellt. Die Entwicklung von MS-DOS wurde im Auftrag von IBM durchgeführt. Der IBM-PC und dessen Nachbauten auf PC-Basis wurden in den 80er Jahren vornehmlich mit diesem DOS-Betriebssystem ausgestattet. In den 90er Jahren wurde das graphische Betriebssystem Microsoft Windows und die Bürosoftware der Firma Microsoft, das Microsoft Office, Marktführer.
Migration
Migration bezeichnet eine mit erheblichem Aufwand verbundene Umstellung auf ein neues System oder einen neue Plattform. Migration
Multimedia
Computer-Technologie mit (digitaler) Integration von mindestens drei verschiedenen Medien wie z.B. Text, Video, Sprache, Grafik, Fotos oder Animation in einem Gerät, wobei der Benutzer auf die einzelnen Medien wahlweise zugreifen kann. Beispiele multimedialer Anwendungen wie interaktive Verkaufssysteme, PC-orientierte Videokonferenzen, Unterhaltungssysteme.
N
Navigation
Grafisch gestaltete Leitelemente zur Bedienung eines Systems.
NetworkBeinhaltet die Verbindung von mindestens zwei Computern, so dass diese sowohl Dateien als auch Peripherie wie Drucker, Speichergeräte etc. gemeinsam nutzen können.
O
Online-Help
Auch Online-Hilfe. Englische Bezeichnung für eine Hilfesystem, welches in einem System integriert ist.
Online-MarktplatzBezeichnet ein Portal im Internet, in welchem im Allgemeinen ein virtuelles Angebot von Waren und Dienstleistungen, der unterschiedlichsten Anbieter bezogen werden kann. Ferner wird ein Online-Marktplatz auch als ein Ort bezeichnet, an dem eine Fülle von Informationen der verschiedensten Anbieter, Unternehmen oder Experten zu einem Thema oder Themengruppe angeboten wird.
P
Portal
Siehe auch Marktplatz. Ein Portal kann Teil einer Intra- oder Extranetanbindung eines Unternehmens sein und bietet Zugang zu bestimmten Inhalten, Services und Produkten.
PPS
Produktionsplanung und –steuerung - Die Produktionsplanung lässt sich nach Gutenberg in drei Teilbereiche unterteilen: Produktionsprogrammplanung, Materialbedarfsplanung, Produktionsprozessplanung
R
Referenzmodell
Von einem Referenzmodell spricht man, wenn es ein allgemeines Modell für eine Klasse von Sachverhalten ist, das folgende Eigenschaften hat:
Auf Basis des allgemeinen Modells können spezielle Modelle (als Grundlage für die Konstruktion ganz bestimmter Sachverhalte) geplant werden.
Das allgemeine Modell kann als Vergleichsobjekt herangezogen werden, d. h. es ermöglicht Vergleiche mit anderen Modellen, die die gleichen Sachverhalte beschreiben.
Das Referenzmodell stellt somit ein Modellmuster bzw. Entwurfsmuster dar, das als idealtypisches Modell für die Klasse der zu modellierenden Sachverhalte betrachtet werden kann.
Gründe für die Entwicklung von Referenzmodellen:
• die Wiederverwendbarkeit von bestehenden Modellen und die damit verbundene Kostenreduktion bei der Modellerstellung
• die einfache Modifizierbarkeit zur Erfüllung neuer bzw. geänderter Anforderungen oder zur Anpassung der Modelle an spezifische Anforderungen unterschiedlicher Benutzergruppen
• die generelle Beschreibung von Systemen (z. B. als Standard).
ROI - Return On Investment
Der Return on Investment ist das, was aus dem Investment „zurückkehren“ soll. Er drückt somit das Gewinnziel aus. Der Gewinn wird auf das investierte, betriebsnotwendige Vermögen bezogen, weil die Führungskräfte den Gewinn mit der Investition – mit den vorhandenen Gütern – erarbeiten müssen. (Quelle steuernetz.de)
RolloutRollout
(dtsch. herausrollen) ist ein englischer Begriff, der so viel wie Einführung oder Markteinführung bedeutet. In mehreren Technikbereichen ist der Begriff in den deutschen Sprachgebrauch übergegangen und hat dort eine leicht abgewandelte Bedeutung angenommen. Abgeleitet von der Verwendung in der Technik, wird der Begriff Rollout auch in der Softwareentwicklung verwendet. Dort bezeichnet er den Vorgang des Veröffentlichens und Verteilens von Softwareprodukten auf entsprechende Projekte, Kunden oder Clients. Zudem werden organisatorische Projekt-Themen als Rollout bezeichnet, welche folgende Elemente enthalten können: Informationsdistribution über Organisationseinheiten, Marketing, Software- und Prozess-Training, Monitoring und Reporting über den Rollout-Verlauf.
S
SAP AG
SAP = Systeme, Anwendungen und Produkte; Deutsches Unternehmen und Weltmarktführer für Unternehmenssoftware. 35.000 Beschäftigte (Stand 2005, davon etwa 10.600 Mitarbeiter in der Software-Entwicklung) und erwirtschaftete 2004 einen Umsatz von 7,514 Mrd. EUR und einen Jahresüberschuss von 1,311 Mrd. EUR. Die Aktie gehört zum DAX und wird unter anderem an der Frankfurter (seit 1988) und der New Yorker Börse (seit 1998) gehandelt.
SAP Business One (SBO)
SAP Business One ist eine Lösung für kleine bis mittelständische Unternehmen (ca. 5–200 Mitarbeiter, wobei nicht alle Anwender sein müssen, bis ca. $40 Mio Umsatz). Sie wurde 2002 von SAP eingeführt und basiert auf der Software TopManage des israelischen Herstellers TopManage Financial Solutions LTD. TopManage war eines der Unternehmen, die das jetzige SAP-Vorstandsmitglied Shai Agassi zusammen mit seinem Vater Reuven Agassi 1993 gegründet hatte und wurde im ersten Quartal 2001 von SAP übernommen. Damit tritt die SAP AG vermehrt auch in Konkurrenz zu Anbietern, die auf Klein- und Mittelbetriebe spezialisiert sind.
Service Level Agreement
Historisch sind SLA zuerst für IT-Dienstleistungen entstanden; inzwischen werden SLA für alle Dienstleistungen verwendet. In Deutschland ist der Begriff SLA besonders durch die IT Infrastructure Library (ITIL) bekannt geworden. Der Begriff Service-Level-Agreement (SLA) oder Dienstgütevereinbarung (DGV) bezeichnet eine Vereinbarung zwischen Auftraggeber und Dienstleister, die wiederkehrende Dienstleistungen für den Auftraggeber in den Kontrollmöglichkeiten transparenter gestaltet durch genaue Beschreibung zugesicherter Leistungseigenschaften wie etwa der Reaktionszeit, Umfang, Schnelligkeit. Wichtiger Bestandteil ist hierbei die Dienstgüte (Servicelevel).
Charakteristisch für ein SLA ist, dass der Dienstleister jeden relevanten Dienstleistungsparameter unaufgefordert in verschiedenen Gütestufen (Levels) anbietet, aus welcher der Auftraggeber unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten sich entscheiden muss. Bei einem klassischen Dienstleistungsvertrag offeriert der Dienstleister diese Vertragsgestaltungsmöglichkeiten nicht.
SLAs sind ein wesentlicher Bestandteil des Service-Level-Management (SLM). Im Rahmen des Service-Level-Management-Prozesses werden SLAs überarbeitet und an die jeweiligen Marktgegebenheiten und Kundenanforderungen angepasst.
SimulationssystemAuch: Testsystem. Ein Simulationssystem bietet die Möglichkeit bestimmt Prozedere und Abläufe zu simulieren. Die Daten die hierbei eingegeben werden, werden nicht fortgeschrieben wie bei einer Echteingabe. Die Nutzung der Simulation erfolgt ohne Zugriff auf die Echtanwendung.
Skill Gap Analyse
Auch: Skill Gap Analysis, vergleicht Fähigkeiten einer Person mit den benötigten Fähigkeiten, um eine bestimmte Aufgabe auszuführen.
SOA
Der Begriff Serviceorientierte Architektur (SOA) oder englisch Service Oriented Architecture, auch dienstorientierte Architektur, ist ein Managementkonzept und setzt erst in zweiter Linie ein Systemarchitekturkonzept voraus. Das Managementkonzept strebt eine an den gewünschten Geschäftsprozessen ausgerichtete IT-Infrastruktur an, die schnell auf veränderte Anforderungen im Geschäftsumfeld reagieren kann. Das Systemarchitekturkonzept sieht die Bereitstellung fachlicher Dienste und Funktionalitäten in Form von Services vor. Ein Service ist in diesem Kontext als eine Funktionalität definiert, die über eine standardisierte Schnittstelle in Anspruch genommen werden kann. Er ist damit eine spezielle Ausprägung des bekannten Konzepts der Softwarekomponente.
Storyboard
Als Storyboard wird ein Ablaufplan bezeichnet, der ein genaues und detailliertes Vorgehen festlegt.
StreamingAls Streaming wird eine Technologie bezeichnet, die das Abspielen von Audio- und Videodaten in Echtzeit, ohne große Bandbreiten, über das Internet ermöglichen.
T
Testsystem
Auch: Simulationssystem. Ein Testsystem bietet die Möglichkeit bestimmt Prozedere und Abläufe zu simulieren. Die Daten die hierbei eingegeben werden, werden nicht fortgeschrieben wie bei einer Echteingabe. Die Nutzung der Simulation erfolgt ohne Zugriff auf die Echtanwendung.
Total Cost of Ownership (TCOTotal Cost of Ownership (TCO)
ist ein Abrechnungsverfahren, das seit Mitte der 80er Jahre von Consultants der Unternehmensberatung Gartner entwickelt wurde. Der Ansatz dient dazu, Verbrauchern und Unternehmen dabei zu helfen, alle anfallenden Kosten von Investitionsgütern (insbesondere in der IT) wie beispielsweise Software und Hardware abzuschätzen. Die Idee dabei ist, eine Abrechnung zu erhalten, die nicht nur die Anschaffungskosten enthält, sondern alle Aspekte der späteren Nutzung (Energiekosten, Reparatur und Wartung) der betreffenden Komponenten. Somit können bekannte Kostentreiber oder auch versteckte Kosten möglicherweise bereits im Vorfeld einer Investitionsentscheidung identifiziert werden. Wichtigste Grundlage für das weitere Verständnis der TCO ist die Unterscheidung zwischen direkten und indirekten Kosten. Bei jeder Form der Berechnung sollte beachtet werden, dass es sich um einen so genannten Best-Practice-Ansatz handelt. Im Gegensatz zu vielen anderen Kennzahlen aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften gibt es hierfür noch keine verbindliche Vorschrift, Norm oder Lehrmeinung. Dieser Umstand ist der enormen technischen und organisatorischen Heterogenität der ITK-Branche geschuldet. Folglich existieren für die Berechnung der TCO viele unterschiedliche Konzepte. Ein Benchmark anhand der TCO kann aber immer nur auf Grundlage eines einheitlichen Berechnungsverfahrens möglich sein. Die Methodik der Berechnung beruht meist auf der Eingabe wesentlicher Parameter einer IT-Organisation innerhalb bestimmter Software-Tools, welche mittlerweile von vielen Beratungsunternehmen sowie von Gartner selbst, angeboten werden. Der TCO steht die TBO (total benefits of ownership) gegenüber, durch die die Durchführbarkeit und die Verbesserung einer Anschaffung bestimmt wird.
Travelmanagement
Verwaltung und Abrechnung von Reisekosten, immerVerwaltung und Abrechnung von Reisekosten, immer häufig in elektronischer Form, wie beispielsweise im SAP Travelmanagement. rt).
W
Web Based Training (WBT)
Web based trainings umfassen die internetgestützte Form der Aus- und Fortbildung mit und ohne Betreuung.
Webbasierte Applikationen
Unter webbasierenden Applikationen versteht man Softwarelösungen die im Browser lauffähig sind.
Wissensmanagement
Unter Wissensmanagement versteht man eine Sammlung von Wissen und dessen effektive Nutzung für Unternehmen. Es werden drei Prozesse des Wissensmanagements unterschieden – die Wissensgenerierung, Wissenshaltung und Wissensverteilung.
